Neuigkeiten  
Neuigkeiten 2015
Neuigkeiten 2014
Neuigkeiten 2013
Neuigkeiten 2012
Neuigkeiten 2011
Neuigkeiten 2010
Neuigkeiten 2009
Neuigkeiten 2008
Neuigkeiten 2007
Neuigkeiten 2006
Neuigkeiten 2005
Neuigkeiten 2004
Neuigkeiten 2003
Neuigkeiten 2002

Prädikat zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf erhalten9. Juli 2007
Die Empa ist familienfreundlich

Wer Familie und Beruf miteinander vereinbaren will, findet in der Empa eine – im wahrsten Sinne des Wortes – ausgezeichnete Arbeitgeberin. Die Fachstelle «UND – Familien- und Erwerbsarbeit für Männer und Frauen» hat der Empa am 9. Juli 2007 das Prädikat «Familie UND Beruf» verliehen. Es ist die Anerkennung des mehrjährigen Engagements der Empa in den Bereichen Familienfreundlichkeit und Gleichstellung von Mann und Frau – und Ansporn, auf diesem Gebiet auch in Zukunft eine Vorreiterinnenrolle zu spielen.

Legende: Das Engagement der Empa in den Bereichen familienfreundliche Arbeitsbedingungen und Gleichstellung von Mann und Frau wurde mit dem Prädikat «Familie UND Beruf» ausgezeichnet (von links: Anne Satir, ehemalige Gleichstellungsbeauftragte, Daniel Huber, Fachstelle UND, Roland Knechtle, Vizedirektor Empa und Cathleen Hoffmann, Gleichstellungsbeauftragte).

Mit der Verleihung des Prädikats «Familie UND Beruf» am 9. Juli 2007 hat die Empa eine Auszeichnung für den grossen Einsatz zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie erhalten. Roland Knechtle, Vizedirektor der Empa, äusserte sich denn auch sehr zufrieden und kündigte an, dass sich die Direktion «nicht auf den erhaltenen Lorbeeren ausruhen wird». Für ihn verdeutliche das Prädikat sehr gut die Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitenden, sie nicht nur als Arbeitskräfte zu sehen und zu unterstützen, sondern auch als Menschen, die daneben ein Familienleben pflegen wollen. So sei die Auszeichnung nicht zuletzt auch ein weiteres Argument der Empa als fortschrittliche Arbeitgeberin auf dem Arbeitsmarkt. Intern bringe das Prädikat zudem «eine wichtige Stärkung der Gleichstellungsthematik innerhalb der Empa und eine Ermutigung beim Anpacken von neuen Herausforderungen» mit sich, wie die Empa-Gleichstellungsbeauftragte Cathleen Hoffmann betont.

Die begehrten Babyplätze in der Kinderkrippe der Empa und der Eawag ermöglichen den vielen akademischen Mitarbeitenden eine frühere Familiengründung.

Krippenplätze sind heiss begehrt

Besonders hervorgehoben wurde von der Fachstelle UND, die das Prädikat überreicht hat, die Kontinuität, mit der sich die Empa den Themen Familienfreundlichkeit und Gleichstellung widmet. «Egal ob bei der Position der Gleichstellungsbeauftragten oder in der Projektgruppe «Kristall», immer habe ich sehr engagierte Frauen – und auch Männer – angetroffen», sagt Daniel Huber, Geschäftsführer der Fachstelle UND. Dies sorge laufend für nachhaltige Verbesserungen mit sehr professioneller Qualität in den Bereichen Familienfreundlichkeit und Gleichstellung. Seit der ersten Analyse vor vier Jahren wurde beispielsweise das Controlling der Mitarbeitendengespräche verbessert. Und ganz wichtig sei, dass mittlerweile an allen drei Standorten (Dübendorf, St. Gallen und Thun) Möglichkeiten zur Familien ergänzenden Kinderbetreuung angeboten würden.

In Dübendorf erhöhte sich die Anzahl Krippenplätze im vergangenen Jahr mit dem neuen Kinderpavillon von Empa und Eawag von 17 auf 33. Und mittlerweile könnte das Angebot bereits wieder ausgebaut werden. «Innerhalb eines Jahres haben wir alle zusätzlichen Plätze schon wieder vergeben», sagt Krippenleiterin Eveline Vonlanthen. Vor allem die Babyplätze seien sehr begehrt. Deshalb hat der Kinderpavillon beim Kanton eine Sonderbewilligung für drei statt zwei Babyplätze auf elf Kinder beantragt und auch erhalten, «weil wir mit dem neuen Pavillon die nötigen Räumlichkeiten und das benötigte Personal besitzen», sagt die Krippenleiterin. Eine weitere Besonderheit sei, dass ein Grossteil der Kinder von ihren Vätern gebracht und wieder abgeholt werde. Vonlanthen: «Ich finde das sehr schön, denn bei anderen Krippen ist das in der Regel noch immer die Aufgabe der Mütter.»

Chancengleichheit bleibt ein Thema

Dass die Chancengleichheit von Mann und Frau auch künftig ein Thema in der Empa sein wird, davon ist Daniel Huber überzeugt. Er betont, dass beispielsweise bei der Anzahl Frauen in Kaderpositionen noch Verbesserungen möglich wären. «Zudem ist es für jede Forschungsinstitution eine grosse Herausforderung, gute Lösungen zu finden, damit Mitarbeitende die akademische Karriere mit dem Familienleben kombinieren können». Konkrete Vorschläge für Massnahmen möchte Huber aber erst nach dem Controlling-Gespräch 2008 machen. Mit dem Prädikat «Familie UND Beruf» verpflichtet sich die Empa, ihre Leistungen alle zwei bis drei Jahre überprüfen zu lassen. Huber geht davon aus, dass die Punktzahl für die Leistungen bei der Kontrolle im nächsten Jahr weiter gestiegen sein wird.

In der ersten Analyse vor vier Jahren erhielt die Empa 339 von möglichen 500 Punkten. Gute Noten erhielt die Empa damals zum Beispiel für die verschiedenen Arbeitszeitmodelle, welche die Bedürfnisse der Mitarbeitenden mit Familienverpflichtungen berücksichtigen, für klare Stellvertretungsregeln, die offene Gesprächs- und Vertrauenskultur mit institutionalisierten Mitsprachemöglichkeiten und vielen Veranstaltungen, die für alle Beschäftigten gleich zugänglich sind. Lob erhielt die Empa ebenfalls für die Pflege einer geschlechtergerechten Sprache im Umgang mit den Mitarbeitenden, für die Unterstützung von Mitarbeitenden in der Familien ergänzenden Kinderbetreuung sowie für das Reglement betreffend Mobbing sowie sexistische und sexuelle Belästigung.

Weitere Informationen
Cathleen Hoffmann, Gleichstellungsbeauftragte der Empa, Tel. +41 44 823 41 38, cathleen.hoffmann@empa.ch

Weitere Informationen zur Fachstelle UND – Familien- und Erwerbsarbeit für Männer und Frauen
www.und-online.ch

Redaktion
Martin Kilchenmann, Kommunikation, Tel. +41 44 823 44 10, martin.kilchenmann@empa.ch

zurück  Links  Druckansicht