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«Twin Congress» zu nachhaltigem Umgang mit Ressourcen auf zwei Kontinenten2. September 2009
Konferenz macht sich zum Studienobjekt

Für die Konferenz R’09 stellte sich die Herausforderung, international führende Köpfe zum Thema nachhaltiges Ressourcenmanagement zusammenbringen, ohne dabei die Umwelt allzu sehr zu belasten. Die Lösung: Die R’09 und das erstmals ausgetragene «World Resources Forum» (WRF) finden zeitgleich in Davos, im japanischen Nagoya sowie in Berlin statt – dank modernster Videotechnologie. Dadurch soll die Anzahl der Interkontinentalflüge reduziert werden. Eine Ökobilanzstudie wird im Nachgang klären, wie viel der Umwelt tatsächlich erspart geblieben ist.
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«Empa Innovation Award» zum vierten Mal verliehen17. Dezember 2009
Ein Powerpaket verbessert Beton

Bereits zum vierten Mal verlieh die Empa ihren mit 5000 Franken dotierten Innovationspreis. Die Preisträger Josef Kaufmann, Jörn Lübben und Walter Trindler entwickelten zusammen mit dem Faserspezialisten Eugen Schwitter von der fibrotec ag, Mollis, als Industriepartner eine neuartige, aus zwei verschiedenen Kunststoffen bestehende Faser, die Beton zusätzliche Duktilität verschafft.
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Kooperation zwischen Universität Zürich und Empa trägt Früchte16. Dezember 2009
Informatik im Kontext von Umwelt und Entwicklung

Am 14. Dezember wurde Lorenz Hilty vom Universitätsrat der Universität Zürich zum Professor für Informatik und Nachhaltigkeit an der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät ernannt. Die Professur «ad personam» stützt sich auf eine Vereinbarung zwischen der Universität und der Empa über eine vermehrte Zusammenarbeit in Lehre und Forschung. Hilty will mit seiner Gruppe Anwendungen der Informatik entwickeln, die zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen, sowie den gesellschaftlichen Diskurs über neue Technologien fördern.

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ETH-Rat bestimmt neue Direktionsmitglieder der Empa11. Dezember 2009
Harald Krug und Pierangelo Gröning: Schwerpunkt auf den Nanowissenschaften

An seiner Sitzung vom 9./10. Dezember 2009 hat der ETH-Rat, das strategische Führungs- und Aufsichtsgremium des ETH-Bereichs, auf Antrag von Empa-Direktor Gian-Luca Bona den Nano-Toxikologen und Biotechnologen Harald Krug zum neuen Mitglied der Direktion ernannt; der Nanowissenschaftler und Physiker Pierangelo Gröning wurde definitiv bestätigt.

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Empa-Expertise «Turnhallendach» abgeschlossen10. Dezember 2009
Einsturzursache technisch geklärt

Am frühen Morgen des 24. Februar 2009 war das Dach der Dreifachsporthalle des Gewerblichen Berufs- und Weiterbildungszentrums an der Demutstrasse 115 in St. Gallen eingestürzt. Die Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen beauftragte daraufhin die Empa mit der Abklärung der Schadensursache; inzwischen liegt das Gutachten der Staatsanwaltschaft vor.
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Empa-Webtool hilft Produzenten in Entwicklungsländern1. Dezember 2009
Schnelltest für Nachhaltigkeit von Biotreibstoffen

Biotreibstoffe gelten als mögliche Alternativen zu fossilen Treibstoffen, wenn es um eine CO2-arme, klimaneutrale Mobilität geht. Nicht alle sind aber auch wirklich nachhaltig, wie eine Empa-Studie vor rund zwei Jahren zeigte. Damit auch kleinere Produzenten aus Entwicklungsländern Biotreibstoffe auf dem Weltmarkt anbieten können, sind erschwingliche Instrumente zur Beurteilung der Umwelt-belastungen nötig. Der «Sustainability Quick Check for Biofuels» – initiiert vom Staatssekretariat für Wirtschaft SECO und entwickelt von der Empa – ist weltweit das erste Webtool für diese Beurteilung – und erst noch kostenlos.
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Jungunternehmerpreis für Empa-Spinoff «compliant concept»25. November 2009
Neues Pflegebett überzeugt Jury

Grosse Anerkennung für das Team des Empa-Spinoff «compliant concept»: Die Jury des Heuberger Winterthur Jungunternehmerpreises hat das Spezialbett für die Pflege bettlägeriger Patienten als ein Projekt mit hohem Innovationsgrad ausgezeichnet. Die Wissenschaftler um Michael Sauter erhalten 150’000 Franken «Starthilfe» für ihr Unternehmen.
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Empa beteiligte sich bereits zum 9. Mal am Nationalen Tochtertag24. November 2009
Frauen und Technik – Geht doch!

Technik, Naturwissenschaft und Informatik zum Anfassen und bewusst Erleben. So lautete das Motto des diesjährigen Tochtertages am 12. November. Dabei sollen Schülerinnen zwischen elf und dreizehn Jahren einen ersten Einblick in die Berufswelt erhalten. Denn: Die Berufstätigkeit der Frau ist vor allem in technischen Berufen noch keineswegs eine Selbstverständlichkeit. Deswegen öffnete auch die Empa für die Töchter ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Türen. Und stiess dabei auf grosses Interesse und regen Andrang.
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Empa-Wissenschaftler synthetisieren graphenähnliches Material19. November 2009
Polymer mit Honigwabenstruktur

Zweidimensionale Kohlenstoffschichten, so genanntes Graphen, gelten als mögliches Ersatzmaterial für Silizium in der Halbleitertechnologie. Die elektronischen Eigenschaften dieser Schichten lassen sich variieren, indem gezielt Löcher in die Struktur «eingebaut» werden. Physikern der Empa ist es zusammen mit Chemikern des Max-Planck-Instituts für Polymerforschung nun erstmals gelungen, ein graphenähnliches Polymer mit atomarer Genauigkeit zu synthetisieren.

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EmpaNews 27 erschienen9. November 2009
Fokus: Materialien für ein besseres Leben

Unsere Gesundheit und wie wir diese erhalten, fördern oder – wenns sein muss – wiederherstellen können, ist ein Thema, das vermutlich viele LeserInnen der EmpaNews nicht unmittelbar mit der Empa in Verbindung bringen. Doch bei genauerem Hinsehen erkennen sie: In der modernen Medizin sind häufig spezielle Materialien und Systeme gefragt, vom Ersatz «ausgefallener» Organe oder von Gewebe – Gelenke, Knochen, Sehnen – bis hin zu eher klassischen medizinaltechnischen Anwendungen – wie etwa der neuartige Lattenrost für Pflegebetten des Empa-Spin-off «compliant concept». Es versteht sich von selbst, dass dafür profundes materialwissenschaftliches Know-how vonnöten ist.

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Tage der Technik 20095. November 2009
Die Energiequellen der Zukunft

Die Prognosen sind düster: Bis spätestens Mitte des 21. Jahrhunderts werden die fossilen Energievorräte weltweit ausgeschöpft sein, allen voran das Erdöl. Unter anderem bedingt durch die Motorisierung und den damit verbundenen erhöhten Bedarf an Treibstoffen hat die weltweite Erdölproduktion rapide zugenommen. Die zur Neige gehenden Ressourcen, aber auch der Klimawandel fordern die Nutzung von erneuerbaren Energiequellen. Und ganz in deren Zeichen stehen deshalb die diesjährigen «Tage der Technik».
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Empa am Swiss Innovation Forum 20093. November 2009
Dank Forschung zu marktfähigen Produkten

Einen effizienten Technologietransfer, der die Innovationskraft der Schweiz weiter steigert und die Wissens- und Innovationspipeline «from science to business» ständig mit neuen Ideen füllt, hat sich die Empa auf ihre Fahnen geschrieben. Auch darum ist sie zum dritten Mal «Knowledge Partner» des Swiss Innovation Forum. Sie zeigt am 5. November im Congress Center Basel aktuelle Innovationen aus den Empa-Labors.
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Schwer abbaubare organische Substanzen in Gletschersee-Sedimenten13. Oktober 2009
Unliebsame «Erbstücke» aus Gletschern

Schmelzende Gletscher geben chemische Stoffe frei, die über Jahrzehnte im «ewigen» Eis eingeschlossen waren. Forscher der Empa, der ETH Zürich und der Eawag haben die Sedimentschichten des Oberaarsees analysiert und die Ablagerung schwer abbaubarer organischer Substanzen während der letzten 60 Jahre rekonstruiert. Wie sie in einer eben erschienenen Studie in «Environmental Science and Technology» beschreiben, sind schwindende Gletscher seit rund zehn Jahren sekundäre Quellen für Substanzen, die schon lange verboten sind und industriell nicht mehr produziert werden.
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Untersuchung von Nanosäulen8. Oktober 2009
Von wegen spröde! Überraschendes Silizium

Silizium, das wichtigste Halbleitermaterial überhaupt, gilt als spröde und brüchig wie Fensterglas. Im Nanometermassstab allerdings ändert der Werkstoff seine Eigenschaften. Empa-Forscher erbrachten den Beweis, indem sie winzige Siliziumsäulen herstellten. Ist deren Durchmesser klein genug, brechen belastete Säulen nicht mehr wie grössere Siliziumstücke, sondern geben dem Druck nach und verformen sich plastisch, ähnlich wie metallische Werkstoffe. Diese Erkenntnis eröffnet dem Design von mechanischen Mikrosystemen und der Uhrenindustrie vollkommen neue Materialperspektiven.
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42. Wissenschaftsapéro zur Elektromobilität in der Schweiz5. Oktober 2009
Mein Roller fährt mit Strom!

E-Scooter-Testtag auf dem Gelände der Empa in St. Gallen mit diversen Vorträgen zur Zukunft der Mobilität und anschliessendem Empa-Wissenschaftsapéro: Am 23. September stand der Empa-Standort in St. Gallen ganz im Zeichen der Elektromobilität. Eingeladen dazu hatten die Energiestadt St. Gallen zusammen mit der Empa und NewRide, einer Initiative, die die Markteinführung von Elektro-Zweirädern in der Deutsch- und Westschweiz unterstützt.
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Empa an der «Nacht der Forschung» 200923. September 2009
Shuttle-Boot und Drachenflug

Am Freitag, 25. September, verwandelt sich das Zürcher Seebecken in ein Labor unter freiem Himmel. Bereits zum dritten Mal findet rund um den Bürkliplatz und auf dem Bauschänzli die «Nacht der Forschung» statt. Neugierige können von 17 Uhr bis Mitternacht kostenlos ihren Wissensdurst stillen und Forschungsprojekte aus nächster Nähe erleben.
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Empa-Forscher beteiligt an Studie im Auftrag des deutschen Umweltbundesamts23. September 2009
Wenn «intelligente Etiketten» im Abfall landen

Landen so genannte RFID-Tags – Funkchips – eines Tages massenhaft im Abfall, kann es ohne durchdachtes Vorsorgekonzept zu nicht rückholbaren Verunreinigungen der Recyclinggüter Glas und Plastik kommen. So lautet das Fazit einer Studie zu den Folgen der RFID-Technologie im Auftrag des deutschen Umweltbundesamts. Die Autoren der Studie, an der auch Empa-Forscher beteiligt waren, empfehlen einen Dialog zwischen Herstellern und Entsorgern.
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Neues Berechnungsmodell für Eisenbahnlärm21. September 2009
«sonRAIL» geht an den Start

Das von Empa-Wissenschaftlern in Zusammenarbeit mit einem internationalen Forschungsteam entwickelte Berechnungsmodell für Eisenbahnlärm «sonRAIL» nimmt per Ende September sein operatives Geschäft auf. Damit kann etwa politischen Gemeinden die Berechnung von Eisenbahnlärm-Immissionen in bisher unerreichter Genauigkeit angeboten werden.
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Kampagne «clevermobil St. Gallen» zusammen mit der Empa21. September 2009
E-Scooter-Testtag an der Empa

Am 23. September präsentiert die Empa in St. Gallen im Rahmen der Kampagne «clevermobil St. Gallen» ihre Forschungsprojekte zur Elektromobilität. Dabei ermöglicht sie den Besucherinnen und Besuchern auch individuelle Testfahrten mit E-Scootern und E-Bikes.
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World Resources Forum (WRF) präsentiert Deklaration17. September 2009
Nachhaltigkeit braucht neues Wirtschaftssystem

Der Klimawandel ist nur ein Symptom eines viel ernsteren Problems: Unser heutiges Wirtschaftssystem braucht zu viel Ressourcen. Zum Abschluss des «World Resources Forum» (WRF) verabschiedeten die Teilnehmenden am 16. September in Davos eine Deklaration mit Vorschlägen, wie diesem Problem begegnet werden kann. Kernpunkt darin: In internationalen Vereinbarungen muss die Politik einen maximalen materiellen Ressourcenverbrauch pro Kopf und Jahr festlegen.
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«near Zero Emission Vehicle Project» (nZEV):17. September 2009
Mit Erdgasfahrzeugen an der Emissions-Nullgrenze Gas geben

Die Empa und «Novatlantis – Nachhaltigkeit im ETH-Bereich» stellen anlässlich der Auto Basel 09 das Erdgaskatalysatoren-Forschungsprojekt «near Zero Emission Vehicle» (nZEV) vor. Darin wird untersucht, wie die Schadstoffemissionen bei Erdgasfahrzeugen bis zur Nullgrenze vermindert werden können. Es soll ausserdem demonstriert werden, dass Katalysatoren für Erdgasfahrzeuge bei gleicher Leistung mit geringerem Edelmetallgehalt auskommen, wenn sie nicht von Benzinmotoren übernommen, sondern auf die spezifische Anforderung von Erdgasmotoren ausgelegt werden.
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4. Innovation Day mit spannenden Einblicken14. September 2009
Impulse aus Forschung und Entwicklung für die Textilindustrie

Bereits zum vierten Mal veranstaltete die Netzwerkorganisation «SwissTexnet» zusammen mit dem Textilverband Schweiz den Innovation Day an der Empa-Akademie, ein Impulsseminar für die Textilindustrie. 190 Teilnehmende aus Wirtschaft, Forschung und Weiterbildung erhielten  am 1. September zum spannenden Thema «Adaptive Systeme – anpassungsfähig in die Zukunft» neue Einblicke.
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«Funghi goes classic»9. September 2009
Empa-Geige übertrifft Stradivari

An den 27. Osnabrücker Baumpflegetagen hat die «Biotech-Geige» von Empa-Forscher Francis Schwarze den Blindtest gegen eine Stradivari gewagt – und gewonnen. Mit einem Glanzresultat überflügelte seine aus pilzbehandeltem Holz hergestellte Geige die Stradivari aus dem Jahr 1711.
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41. Empa-Wissenschaftsapéro: «Was kommt nach dem Öl?»3. September 2009
Wege weg vom Erdöl

Die Reserven an fossilen Energieträgern sind begrenzt, dennoch steigt der Energiebedarf kontinuierlich an. In absehbarer Zeit wird die Erdölproduktion ihren Zenit überschreiten. Die Gäste am 41. Wissenschaftsapéro an der Empa-Akademie in Dübendorf diskutierten über Möglichkeiten, wie wir uns aus der Abhängigkeit vom Erdöl befreien können. Eine Alternative, die vorgestellt wurde, ist Wasserstoff.
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Ordnungsprinzipien bei Metallofullerenen beobachtet27. August 2009
Kohlenstoff-Fussbälle als Datenspeicher

Klein, kleiner, «Nano»-Datenspeicher. Als interessante Materialien für solche Miniatur-Speicher kommen beispielsweise Metallofullerene in Frage, das heisst Kohlenstoff-«Käfige» mit eingeschlossenen Metallverbindungen. Untersuchungen von Empa-Forschern zeigen nun, dass Metallofullerene geordnete supramolekulare Strukturen mit unterschiedlichen Orientierungen ausbilden.

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Abkommen zwischen der Schweiz und Peru unterzeichnet21. August 2009
e-Waste-Entsorgung soll Umwelt schonen und Arbeitsplätze schaffen

Die Schweiz ist ein Pionierland in vielen Bereichen des Umweltschutzes. So auch in der Entsorgung und im Recycling von Elektroschrott. Das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO und die Empa engagieren sich bereits seit Jahren in der Förderung einer umweltverträglichen und ressourcenschonenden Beseitigung von Elektroschrott in Entwicklungsländern. Am 21. August 2009 wurde zwischen dem Umweltminister von Peru, Antonio Brack, und Wirtschaftsministerin Doris Leuthard ein Abkommen unterzeichnet, das die Zusammenarbeit der beiden Länder auf diesem Gebiet festlegt.

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Nationales Innovations-Briefing «Smart Materials» an der Empa14. August 2009
Investition in intelligente Materialien lohnt sich

Das Thema «Intelligente Materialien und Systeme» hat Zukunft – darüber sind sich Wissenschaftler und Politikerinnen einig. Doch viele Schweizer Unternehmen investieren in Zeiten der Krise nur zurückhaltend in Forschung und Entwicklung. Das will die Förderagentur für Innovation KTI ändern. Zusammen mit der Empa lud sie deshalb ein zum nationalen Innovations-Briefing zum Thema «Smart Materials».  Das Interesse war riesig.

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Dioxinabbau im Vergiftungsfall Juschtschenko untersucht5. August 2009
Ausscheidung schneller als erwartet

2004 erlitt der heutige Präsident der Ukraine, Viktor Juschtschenko, eine schwere Dioxinvergiftung. Um die Entgiftungsmechanismen des menschlichen Körpers zu entschlüsseln, haben Empa-Forscher mehr als 100 Proben aus dem Körper des Politikers analysiert. Es gelang ihnen erstmals, Abbauprodukte zu identifizieren. Sie beobachteten zudem, dass bei hohen Dioxindosen die Ausscheidung schneller erfolgt.
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Empa-Sommercamp 200927. Juli 2009
Eine reine Freude – Mädchen und Buben forschen begeistert

Es hat bereits Tradition: In der ersten Schulferienwoche dürfen Kinder von Empa-Mitarbeitenden ins Sommercamp. Zum sechsten Mal erwartete den Nachwuchs im Alter von sieben bis zwölf in Dübendorf ein abwechslungsreiches Programm. Vom 13.–17. Juli erhielten sie Einblick in die Welt der Empa-Forschung, machten Ausflüge und hatten viel Spass an der Begegnung mit Technik und Ingenieurwesen. Für einige Kids war es das erste Mal, andere sind schon «Habitués».

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EmpaNews 26 erschienen24. Juli 2009
Fokus: Wasserstoff als Energieträger der Zukunft

Hier zu Lande ist das Leben meist recht komfortabel: Benzin gibts an der Tankstelle, warmes Essen in der Kantine, und Strom kommt aus der Steckdose. Energie ist einfach da. Verfügbar. Immer und (fast) überall. Zwar nervt es, wenn die Tankfüllung praktisch im Monatsrhythmus teurer wird. Doch bislang war das – Hand aufs Herz – kein grosses Problem.

Jetzt ist Krise. Da dämmert es vielleicht einigen, dass es nicht ewig so weitergehen kann. Übrigens eine Binsenweisheit, die bereits in den Siebzigerjahren, während der ersten Ölkrise, aufkam. Und sich seither entsprechend abgenutzt hat. Doch alle verfügbaren Daten weisen daraufhin, dass wir besser heute als morgen das post-fossile Zeitalter einläuten.

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Empa-Spin-off entwickelt Schwitzroboter für Industrie und Forschung20. Juli 2009
Hightech-Puppen, die schwitzen

Letztes Jahr gingen aus Empa-Technologien vier Spin-offs hervor. Einer davon ist die im Oktober gegründete Humanikin GmbH. Mark Richards, Firmengründer und ehemaliger Empa-Forscher, entwickelt so genannte Manikins: spezielle Puppen, die sich bewegen und schwitzen und so den menschlichen Körper möglichst realitätsnah imitieren, etwa um bessere funktionale Bekleidung für Sport oder extreme Arbeitseinsätze zu entwickeln.
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NanoConvention 200910. Juli 2009
Grosse Herausforderungen meistern mit «Nano»

Ob Medizin, nachhaltige Energieversorgung oder Umweltschutz, ohne Nanotechnologie lassen sich die Herausforderungen der Zukunft nicht meistern. Parallel dazu gelte es aber auch, potenzielle Risiken – etwa von freien Nanopartikeln – unter die Lupe zu nehmen, so das Fazit der NanoConvention, an der am 6. Juli in Zürich rund 150 Nano-Interessierte aus Forschung, Industrie, Verwaltung und dem Finanzsektor teilnahmen.

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Internationale «Structural Health Monitoring-Konferenz»30. Juni 2009
Mit intelligenten Überwachungssystemen Bauwerken den Puls fühlen

Mehr als 180 Experten aus rund 30 Ländern treffen sich Ende Juli in Zürich, um über die neuesten Entwicklungen und Technologien zur Überwachung von Gebäuden und Bauwerken zu diskutieren. Die Empa ist erstmals Organisatorin der renommierten SHMII-Konferenz («Structural Health Monitoring of Intelligent Infrastructures»), die vom 22. bis 24. Juli an der ETH Zürich stattfindet.
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SVTI und Empa vereinbaren Zusammenarbeit für Technologietransfer29. Juni 2009
Aufbau des Instituts für Werkstofftechnologie beim SVTI

Ab 1. November 2009 werden Aktivitäten und Routinedienstleistungen im Bereich Metallographie, Fraktographie und Schadensanalyse von metallischen Werkstoffen und Bauteilen, die bislang an der Empa angesiedelt waren, eine neue Heimat bekommen: Der SVTI Schweizerischer Verein für technische Inspektionen übernimmt das Empa-Team unter Leitung von Oliver von Trzebiatowski in eigens dafür neu ausgerüsteten Laborräumlichkeiten am SVTI-Sitz in Wallisellen.
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Auszeichnung für Empa-Forscherin15. Juni 2009
Ehrendoktortitel für Linda Thöny-Meyer

Grosse Auszeichnung für die Empa-Forscherin Linda Thöny-Meyer: Die Universität Lund hat sie zum Ehrendoktor der Philosophie ernannt. Damit würdigt die hoch angesehene schwedische Hochschule unter anderem Thönys Engagement im wissenschaftlichen Rat der «Academia Carolina».
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Bioverfahren steigert Vakzinertrag10. Juni 2009
Impfstoff aus dem Bioreaktor

Im Kampf gegen Infektionskrankheiten bleiben Impfstoffe die wirksamsten Waffen. Doch zur Aufrüstung genügt es nicht, neuartige Vakzine zu entwickeln; auch die Herstellung ausreichender Mengen stellt die Forschung vor Herausforderungen. Zusammen mit dem ETH-Spin-Off GlycoVaxyn AG konnten Empa-Forscher ein neues Bioverfahren etablieren, das die Impfstoff-Ausbeute im Vergleich zur herkömmlichen Methode um das 50-fache steigert.
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Gemeinsame Professur an ETHZ und EPFL4. Juni 2009
Empa-Direktor Gian-Luca Bona zum Professor für Photonik gewählt

An seiner Sitzung vom 2./3. Juni 2009 hat der ETH-Rat, das strategische Führungs- und Aufsichtsgremium des ETH-Bereichs, eine gemeinsame Professur für Photonik an der ETH Zürich und an der EPF Lausanne eingerichtet und den designierten Empa-Direktor, Gian-Luca Bona, auf Antrag der Präsidenten der beiden ETH zum ordentlichen Professor für Photonik gewählt.
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Neue Einsatzgebiete für Leichtbauelemente26. Mai 2009
Tragflügel für einen Drachen, der hoch hinaus will

Tensairity-Elemente aus mit Luft gefüllten Membranen, Stangen und Kabeln haben sich im Bau bereits als extrem leichte und dennoch stabile Tragstrukturen bewährt. Aber eignet sich die Technologie auch für den Einsatz in der Luftfahrttechnik, etwa als Tragstrukturen für Drachen? Empa-Forscher loten derzeit die Grenzen aus – und lassen erste Demonstratoren steigen.
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Neuartige Konstruktion erfährt Anerkennung26. Mai 2009
Ein Preis für die «Pfeilbogenbrücke»

Die «Pfeilbogenbrücke», die Besucher ins Dübendorfer Verwaltungsgebäude der Empa führt, wurde am 26. Mai beim Wettbewerb «Holzpreis Schweiz 2009» als eine von 40 Holzkonstruktionen ausgezeichnet.
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Wasserstoff-Kommunalfahrzeug macht Basel sauber14. Mai 2009
hy.muve im Alltagstest

Die Empa und das Paul Scherrer Institut (PSI) haben in Zusammenarbeit mit Bucher Schörling, Proton Motor, BRUSA Elektronik AG und Messer Schweiz ein wasserstoffbetriebenes Kommunalfahrzeug entwickelt, das am Donnerstag, 14. Mai 2009, in Basel der Öffentlichkeit vorgestellt wird. «Bucher CityCat H2» so der Name des Gefährts, ist das weltweit erste Kommunalfahrzeug mit Brennstoffzellenantrieb, das während insgesamt 18 Monaten im Alltagsbetrieb getestet wird.

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Chirale Prozesse an Oberflächen14. Mai 2009
Moleküle zappeln sich ins eigene Spiegelbild

Katalysatoren funktionieren, selbst wenn noch nicht sämtliche chemische (Teil-)Reaktionen bekannt sind, die etwa beim Reinigen von Autoabgasen ablaufen. Verstünden Forscher diese besser, liessen sich nicht nur Abgaskatalysatoren optimieren, sondern auch andere Prozesse, die sich an Oberflächen abspielen, beispielsweise wie sich Moleküle rechts- oder linkshändig – als Bild oder Spiegelbild – auf einer Oberfläche anordnen.

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Kristallisation auf molekularer Ebene11. Mai 2009
Der unmögliche Kristall

Moleküle mit einer Fünffach-Symmetrie ordnen sich auf einer Oberfläche als zweidimensionale Kristalle an – obwohl das theoretisch eigentlich nicht möglich sein sollte. Einen Ansatz zum besseren Verständnis dieses «unmöglichen» Verhaltens lieferten kürzlich Forscher der Empa und der Universität Zürich, indem sie die komplizierten Prozesse dieser Kristallisation mit Rastertunnelmikroskopen verfolgt haben.
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Veränderung im tebo-Präsidium4. Mai 2009
Eugen David übergibt den Stab an Hans Altherr

Zwölf Jahre lang stand der St.Galler Ständerat Eugen David an der Spitze des Trägervereins für das tebo, dem Technologiezentrum an der Empa in St.Gallen. An der Mitgliederversammlung Ende April übergab Eugen David den Stab seinem Appenzeller Ratskollegen Hans Altherr.
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CCEM am WestFest23. April 2009
Werbung für eine CO2-neutrale, saubere Mobilität

Vom 24. bis 26. April 2009 wird die neue Autobahn-Westumfahrung um Zürich im Rahmen des «West-Fests» feierlich eröffnet. Wissenschaftler der Empa und des Paul Scherrer Instituts (PSI) präsentieren am Stand des Kompetenzzentrums für Energie und Mobilität im ETH-Bereich (CCEM) Forschungsarbeiten aus den Bereichen Abgasnachbehandlung von Dieselmotoren, Erdgas-/ Biogasantriebe mit der nachhaltigen Erzeugung von Methan sowie Brennstoffzellenantriebe zusammen mit der Kette des nachhaltig erzeugten Wasserstoffs.
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Führungswechsel an der Empa25. März 2009
Bundesrat wählt Gian-Luca Bona zum Direktor der Empa

Gian-Luca Bona (*1957) wird Direktor der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt Empa. Der Bundesrat hat den international anerkannten Schweizer Physiker und Forschungsmanager wegen seines hervorragenden Leistungsausweises in den Material- und Oberflächenwissenschaften und wegen seines strategischen Know-hows in Technologieentwicklung und -transfer gewählt.
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Chancen und Möglichkeiten18. März 2009
Nanotechnologie bewegt!

Nanotechnologie gilt als die Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts. Sei es für den Stahlbau, die Informatik, Textilbranche oder Kosmetik: Nano hält für alle etwas bereit. Der 40. Wissenschaftsapéro an der Empa in Dübendorf klärte über die zahlreichen Chancen und Möglichkeiten der Nanotechnologie auf.
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Symposium zu Ehren von Louis Schlapbach3. März 2009
Die grossen Fragen der Materialwissenschaft

Warum verhält sich Materie so und nicht anders? Wie beeinflusst die Nanostruktur eines Materials seine Eigenschaften? Und kann man Stoffe mit bestimmten erwünschten Eigenschaften am Reissbrett entwerfen? Mit derart fundamentalen Fragen lässt sich mühelos eine wissenschaftliche Laufbahn ausfüllen.
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Neues Empa-Motorenlabor eröffnet23. Februar 2009
Motoren los!

Die Empa hat im vergangenen Jahr ihr Motorenlabor deutlich ausgebaut. Am 23. Februar wird der Neubau mit hochrangigen Vertretern aus der Automobilindustrie und der Energieforschung feierlich eröffnet.
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Empa-Studie: Neue Motorräder sind sauberer18. Februar 2009
Weniger Motorradabgase dank Euro-3-Norm

2006 wurden in der Schweiz neue Abgasvorschriften für Motorräder eingeführt. Ob diese jedoch auch etwas gebracht haben, liess das Bundesamt für Umwelt (BAFU) von der Empa abklären. Das Resultat ist durchaus ermutigend: Im Vergleich zu älteren Modellen stossen Motorräder der neuesten Generation rund siebenmal weniger Luftschadstoffe wie Kohlenmonoxid und Kohlenwasserstoffe aus – allerdings noch immer deutlich mehr als Benzin-Personenwagen gleichen Alters.
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Empa, HP und DSF stellen e-Waste-Studie vor17. Februar 2009
Lösungen für das Elektronikschrott-Problem in Afrika

Zusammen mit Hewlett-Packard (HP) und dem «Global Digital Solidarity Fund» (DSF) hat die Empa heute erste Ergebnisse eines Pilotprojekts zum Umgang mit Elektronikschrott (e-Waste) in Afrika vorgestellt. In Marokko, Kenia und Südafrika sammelte die Initiative wertvolle Informationen darüber, wie Regierungen, Organisationen und die Gesellschaft mit dem wachsenden Problem der Elektronikschrott-Entsorgung umgehen. Darüber hinaus wurden Lösungen für die Zukunft erprobt.
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Holz zersetzende Pilze schaden auch dem Klima12. Februar 2009
Kranke Stadtbäume als Quelle für Treibhausgase

Der Empa-Forscher Francis Schwarze hat vor kurzem ein neues Lehrbuch über Holz zersetzende Pilze veröffentlicht. Darin betont Schwarze unter anderem die Brisanz der Baumschädlinge für das Klima: Indem die Pilze Biomasse zerstören, setzen sie das Klimagas Kohlendioxid (CO2) frei; befallene Bäume werden so zu CO2-Quellen, anstatt – wie im gesunden Zustand – das Treibhausgas aus der Atmosphäre zu binden.
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Sandmeyer-Preis der Schweizerischen Chemischen Gesellschaft für Empa-Team11. Februar 2009
Russpartikelfilter ohne Nebenwirkungen

Die Schweizerische Chemische Gesellschaft überreicht heute den renommierten Sandmeyer-Preis einem Forschungsteam der Empa. Mit dieser Auszeichnung werden jedes Jahr herausragende Leistungen in angewandter Chemie gewürdigt. Die Empa-Forscher untersuchten die chemischen Prozesse, die bei der Russzersetzung in katalytischen Dieselpartikelfiltern ablaufen. Unter gewissen Bedingungen können dabei auch Krebs erregende oder Erbgut schädigende Substanzen entstehen. Die Empa-Forscher geben damit wichtige Anstösse für die weitere Entwicklung der Filtertechnik.
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Schweizerisch-schwedischer Nanotechnologie-Workshop6. Februar 2009
Dank «Science Speed-Dating» zu neuen Projektpartnerschaften

In der Empa-Akademie fand am 2./3. Februar 2009 zum ersten Mal ein «Science Speed Dating» statt. Die Methode, um neue zwischenmenschliche Beziehungen zu knüpfen, wurde hier erstmals zur Anbahnung wissenschaftlicher Projekte «zweckentfremdet». Am «Swiss-Swedish Nanotechnology Workshop» orteten VertreterInnen aus Wissenschaft und Industrie im Verlauf von zwei Tagen mögliche bilaterale Allianzen und formulierten erste Projektideen zur Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Nanotechnologie.

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Neue Konzepte in der Füge- und Grenzflächentechnologie28. Januar 2009
Beim Schweissen und Löten heisst es: Wissenschaft vs. Empirie

Sollen metallische Bauteile dauerhaft und «untrennbar» miteinander verbunden werden, geschieht das in der Regel durch Schweissen oder Löten. Beide Fügeprozesse verlangen ein grundlegendes physikalisches Verständnis der verwendeten Metalle. Eine Tagung rund um neue Fügetechnologien an der Empa brachte im Januar rund 100 Fachleute aus Industrie und Forschung zusammen, um über verschiedene Aspekte der Füge- und Grenzflächentechnologie zu diskutieren.
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TA-SWISS untersucht Nanotechnologie in Lebensmitteln23. Januar 2009
Schöner, frischer, gesünder dank «Nano»?

Die Nanotechnologie hält Einzug in den Lebensmittelbereich: Sowohl in Zusatzstoffen als auch bei einigen Verpackungsmaterialien finden Nanopartikel oder Nanomaterialien Verwendung. TA-SWISS, das Zentrum für Technologiefolgen-Abschätzung, hat untersucht, welche Entwicklungen denkbar sind und wo Vorsicht geboten ist.
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Sicherheit beim Wintersport7. Januar 2009
Gute Noten für neue Skihelme

Die Diskussion um eine Helmpflicht auf den Skipisten ist wieder in vollem Gang. Schutzausrüstung ist in den Sportgeschäften gefragt wie noch nie. Zu Recht, finden Empa-Fachleute: Sie stossen bei Tests im Auftrag von Konsumentenmagazinen immer seltener auf mangelhafte Helme und können enorme Qualitätsverbesserungen in den vergangenen Jahren bestätigen. Skifahrer und Snowboarder sollten neuere Modelle bevorzugen und darauf achten, dass der Helm die Norm erfüllt.
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Aktuelle Video-Podcasts:
Schwamm gegen Ölpest
Ceramic-composites as wood cutting tips


EmpaNewsletter Nr. 25, Ausgabe August 2015 zum Thema: «Unconventional Ideas» ist erschienen.