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Wasserstoffgewinnung dank «künstlicher Photosynthese»19. Dezember 2011
Algenprotein verstärkt elektrochemische Wasserspaltung

Durch Wasserspaltung in photoelektrochemischen Zellen Wasserstoff zu erzeugen, ist ein viel versprechender Weg hin zu nachhaltigen Kraftstoffen. Ein Team aus Schweizer und US-amerikanischen Wissenschaftlern hat vor kurzem hoch effiziente Elektroden entwickelt – aus Algenproteinen, die auch in der natürlichen Photosynthese eine entscheidende Rolle spielen.
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Auf dem Weg zu einem erschwinglichen Meisterinstrument9. Dezember 2011
Neuer Geldgeber für die Pilzgeige

Geigen aus pilzbehandeltem Holz brauchen den Vergleich mit einer Stradivari nicht zu scheuen, wie ein Blindtest vor Fachpublikum ergab. Allerdings gibt es die Klangwunder erst als Einzelstücke.

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ETH-Rat ernennt neues Direktionsmitglied der Empa2. Dezember 2011
Neue Leiterin für das Departement «Mobilität, Energie und Umwelt»

An seiner Sitzung vom 1. Dezember 2011 hat der ETH-Rat, das strategische Führungs- und Aufsichtsgremium des ETH-Bereichs, auf Antrag von Empa-Direktor Gian-Luca Bona die Chemikerin und Expertin für Luftschadstoffemissionen Brigitte Buchmann zum neuen Mitglied der Direktion ernannt. Am 1. September 2012 übernimmt sie die Leitung des Departements «Mobilität, Energie und Umwelt».
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Zwei neue Berichte zur Nano(öko)toxikologie29. November 2011
Zehn Jahre Forschung an Nanomaterialien

In den vergangenen zehn Jahren wurden zahlreiche Projekte zu Risiken von Nanomaterialien durchgeführt bzw. begonnen. Sie beschäftigten sich damit, wie Nanomaterialien ohne Gefährdung von Umwelt und Gesundheit genutzt werden können. Um weitere, dringend benötigte Studien im Bereich Nano(öko)toxikologie durchzuführen, mangelt es allerdings an ExpertInnen.

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«Technology Briefing» an der Empa24. November 2011
Keine Angst vor leichten Konstruktionen!

Mehr als hundert Gäste aus Architektur und Bauwirtschaft liessen sich an der Empa-Akademie in puncto Leichtbau auf den neuesten Stand bringen. Dabei ging es nicht nur um Holz und Rigips – auch andere – teils ungewöhnliche – Materialien wurden erörtert, etwa Leichtbau mit Beton – oder mit Luft.
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Photovoltaik im Fokus21. November 2011
Solarstrom für die Schweiz – eine Zukunftsvision

An der Info-Veranstaltung «Solarstrom für die Schweiz» konnten Fachleute und Interessierte einen Blick in die solare Zukunft werfen. Zunächst orientierten Empa-Forscher über verschiedene Solarzellen-Technologien. Dann beleuchtete Solarunternehmer Thomas Nordmann die Rolle der Photovoltaik in der Schweiz.

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Das kleinste Elektromobil der Welt – auf der Titelseite von «Nature»10. November 2011
Ein Nano-Auto mit molekularem Allradantrieb

Kleiner geht’s nicht mehr: Das emissionsfreie, geräuschlose Allradfahrzeug, das Empa-Forscher gemeinsam mit niederländischen Kollegen entwickelt haben, ist Leichtbau im Extremen; das Nano-Auto besteht lediglich aus einem einzigen Molekül und fährt auf vier elektrisch angetriebenen Rädern nahezu geradlinig über eine Kupferoberfläche. Bewundern lässt sich der «Prototyp» auf dem Cover der neuesten Ausgabe des Wissenschaftsmagazins «Nature».
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Design Preis Schweiz 2011 verliehen7. November 2011
Ausgezeichnete schallschluckende Vorhänge

Die Textildesignerin Annette Douglas hat mit dem KTI-Projekt «Schallabsorbierende, lichtdurchlässige und leichte Textilien» einen der begehrten «Design Preise Schweiz 2011» erhalten. Ausgezeichnet wurde sie zusammen mit der Firma Weisbrod-Zürrer und den beiden Empa-Mitarbeitern Reto Pieren und Kurt Eggenschwiler.

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Wie reagieren Grünalgen auf Kohlenstoff-Nanoröhrchen?4. November 2011
Nanoröhrchen «stehlen» Grünalgen Platz und Licht

Nanopartikel wie Kohlenstoff-Nanoröhrchen (CNT), die in immer mehr Produkten enthalten sind, gelangen auch vermehrt in die Umwelt. Ob und wie sie aquatische Ökosysteme beeinträchtigen, ist weitgehend noch unklar. Eine Empa-Studie zeigte, dass CNT auf Grünalgen nicht toxisch wirken, deren Wachstum aber hemmen, indem sie ihnen Licht und Platz nehmen.
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Vorbildprojekt des Textilverbandes Schweiz TVS und der Empa31. Oktober 2011
«Vademecum» für Nanotextilien

Der Leitfaden «Nano Textiles» soll Unternehmen der Textil- und Bekleidungsindustrie den sicheren Zu- und Umgang mit der Nanotechnik erleichtern. Denn nur wer zuverlässig sichere und innovative Produkte herstellt, hat im Wettbewerb die Nase vorn. Die Empa ist Mitherausgeberin des Leitfadens, der auch für andere Branchen ein Beispiel sein kann.
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Reiner Luxus dank Empa-Technologie25. Oktober 2011
Feinste Seide – Reines Gold

Wahrer Luxus kennt nur eine Farbe: Gold. Eine nanometerdünne Echtgoldauflage verleiht Krawatte und Einstecktuch diesen authentisch goldenen Glanz. Das in einem Hightech-Plasmaverfahren der Empa beschichtete Garn ist weich, webbar und sogar waschmaschinenfest. Die Goldkrawatte kommt noch vor Weihnachten in limitierter Auflage auf den Markt. Weitere modische Accessoires folgen 2012.

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Neues Herstellungsverfahren für Nano-Cellulose erhielt Empa-Forschungspreis24. Oktober 2011
Mit Nano-Cellulose zu neuartigen Verbundwerkstoffen

Seit längerem steht Nano-Cellulose als neuartiges Biomaterial im Fokus von Wissenschaft und Industrie. Die Einsatzmöglichkeiten reichen von der Werkstoff- und Medizinaltechnik bis hin zur Lebensmittel- und Pharmaindustrie. Empa-Forschende entwickelten nun ein Herstellungsverfahren für Nano-Cellulosepulver, aus dem sich Polymerverbundwerkstoffe herstellen lassen, die beispielsweise als Leichtbauwerkstoff im Automobilbau oder als Membran- oder Filtermaterial in der Biomedizin Verwendung finden könnten.

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KTI-Massnahmenpaket gegen den «Starken Franken»11. Oktober 2011
Gut erfunden ist halb verkauft

Das jüngst vom Schweizer Parlament beschlossene Massnahmenpaket gegen den «Starken Franken» war das Hauptthema an der Veranstaltung «Smart Textiles» am vergangenen Freitag an der Empa. Die exportabhängige Schweizer Textilbranche leidet besonders unter dem hohen Frankenkurs. Ein probates Mittel gegen die günstigere Konkurrenz aus dem Ausland sind innovative Produkte wie Textilien mit eingebauten Sensoren oder Fasern mit Spezialbeschichtungen.
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Ausgezeichnete Mikroskopaufnahmen10. Oktober 2011
Verborgene Schönheit des Nanokosmos

Wenn Empa-Forschende Preise erhalten, wird in der Regel ihre wissenschaftliche Arbeit ausgezeichnet. Die Aufnahmen mit dem Rasterelektronenmikroskop, die Siddhartha Pathak während seiner Postdoc-Zeit an der Empa in Thun gemacht hat, wurden dagegen bereits mehrfach für ihren ästhetischen Wert gewürdigt. Auch kürzlich wieder, am Wettbewerb «NanoArt 2011», erhielt er einen ersten Preis.

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Förderplattform für die Ostschweiz28. September 2011
«Startfeld» bringt Jungunternehmen «zum Fliegen»

«Startfeld», die Plattform zur Förderung von Innovationen und Unternehmensgründungen in der Ostschweiz, wird neben dem Empa-Gebäude in St.Gallen ein eigenes Domizil erhalten. In einem Wettbewerb hat die Jury kürzlich ein Projekt für eine Lösung prämiert, in dem 40 neue Unternehmen Platz finden.

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Funktionsprinzip für organische Solarzellen in Lizenz vergeben26. September 2011
Vom Empa-Labor zum Start-up in China

Flexible Dünnschichtsolarzellen haben gute Aussichten, die derzeit gebräuchlichen starren Solarzellen aus Silizium zu ersetzen, unter anderem weil ihre Herstellung deutlich weniger Rohstoffe benötigt. Die Empa hat vor kurzem ein neuartiges Funktionsprinzip für organische Solarzellen zum Patent angemeldet. Ein ehemaliger Empa-Forscher will die neuen Zellen nun in einem eigens dafür gegründeten Start-up in China produzieren und vermarkten.

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Sich selbst reparierende Membranen23. September 2011
Die Natur hat gezeigt, wie’s geht

Lianen, deren Festigungsring aus verholzten Zellen nach einer Verletzung von selber heilt, dienen Bionik-Experten als Vorbild für selbstreparierende Membranen wie sie etwa in Schlauchbooten zum Einsatz kommen könnten. Empa-Forscher haben sich einen «Trick» der Natur zu eigen gemacht und eine geschlossenzellige Polymerschaumbeschichtung entwickelt.

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World Resources Forum in Davos 201122. September 2011
Sofortmassnahmen, um die weltweite Ressourceneffizienz zu verdoppeln

Die Weltbevölkerung wird bis 2050 von derzeit 7 Milliarden auf 9 Milliarden wachsen. Dadurch steigt der Druck auf die natürlichen Ressourcen weiter an. Sofortmassnahmen sind nötig, um den Herausforderungen zu begegnen, mit denen die Menschheit heute konfrontiert ist.
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Empa-Forschungsergebnisse in «Nature Materials» publiziert21. September 2011
Die effizientesten, flexiblen Solarzellen der Welt

Die an der Empa entwickelte Technik, mit der flexible Solarzellen mit einer Rekord-Energieeffizienz von 18,7% hergestellt werden können, wurde im renommierten «Nature Materials» veröffentlicht.

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Im Amt bestätigt19. September 2011
Fritz Schiesser als Präsident des ETH-Rates wiedergewählt

Der Bundesrat hat den Präsidenten des ETH-Rates, Fritz Schiesser, für weitere vier Jahre in seinem Amt bestätigt. Der ETH-Rat ist das strategische Führungs- und Aufsichtsorgan des ETH-Bereichs, zu dem auch die Empa als eidgenössische Forschungsanstalt gehört.
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Empa baut Zusammenarbeit mit der Königlichen Technischen Hochschule Schwedens aus16. September 2011
Schweizerisch-schwedisches Teamwork

Die Empa stellt ihre bereits seit einigen Jahren auf Projektebene und in der Ausbildung bestehende Zusammenarbeit mit der Königlichen Technischen Hochschule (KTH), eine Art «schwedische ETH», auf ein solideres Fundament: Im August 2011 unterzeichneten Empa-Direktor Gian-Luca Bona und KTH-Präsident Peter Gudmundson in Stockholm einen formellen Kooperationsvertrag. Dieser sieht vor, in Kernbereichen wie Nanowissenschaften und Energie verstärkt gemeinsame Forschungsprojekte aufzugleisen.
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EmpaNews 34 erschienen14. September 2011
Fokus: Ressourcen effizient nutzen

Sorgsamer Umgang mit Energie und Rohstoffen ist ein zentrales Forschungsthema an der Empa. Die Bandbreite der Themen reicht von der Begleitung afrikanischer Biofuel-Projekte bis zur visionären Idee, wie aus dem «wertlosen»Treibhausgas CO2 neuer, umweltfreundlicher Treibstoff für Motoren erzeugt werden kann.

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Sparpotenzial beim Autofahren14. September 2011
Unter 18°C Klimaanlage aus!

Wer die Autoklimaanlage unnötig einschaltet – unter 18 Grad Celsius Aussentemperatur, sofern die Frontscheibe klar ist –, verbraucht zu viel Treibstoff. Dies ergab eine Empa-Studie im Auftrag des Bundesamtes für Umwelt (BAFU), die 2010 veröffentlicht wurde.
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Naturwissenschaften für die Kleinen9. September 2011
Forschergeist schon früh wecken

21 kleine Forscherinnen und Forscher durften in der letzten Zürcher Schulferienwoche einen Vor- bzw. einen Nachmittag lang an der Empa ihren Wissensdurst stillen. Petra Adamaszek vom «Kinderlabor» führte mit den Kindern Experimente durch, um ihnen Elektrizität, Strom und Licht näher zu bringen.

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Wissenschaftsapéro «Die elektromobile Stadt»5. September 2011
Elektrisch in die Zukunft?

Sind Elektroautos die Lösung für alle Mobilitätsfragen der Zukunft? Der Empa-Wissenschaftsapéro «Die elektromobile Stadt», in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung St.Gallen, gab Antworten auf diese Fragen.
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Bundesrat beschliesst zusätzliche Mittel, um Technologie, Innovation und Forschung zu fördern31. August 2011
Sondermassnahmen gegen den «Starken Franken»

Der Bundesrat hat heute ein umfangreiches «Massnahmenpaket 2011» in der Höhe von 870 Mio. Franken beschlossen, um Schweizer Exportunternehmen rasch und wirksam im Kampf gegen den «Starken Franken» zu unterstützen. Darin sind unter anderem 212.5 Mio. Franken für die Technologie- und Innovationsförderung vorgesehen, beispielsweise durch Sondermassnahmen der Kommission für Technologie und Innovation (KTI) im Umfang von 100 Mio. Franken. Vorbehaltlich der Zustimmung des Parlamentes treten die Massnahmen auf Mitte Oktober in Kraft.

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Binnenschiff-Prototyp «auf Wasserstoff»29. August 2011
Ein Hightech-Antrieb für die nächsten 100 Jahre

Umweltfreundliche Treibstoffe sind nicht nur für Autos interessant: Die «University of Birmingham» betreibt seit drei Jahren ein Kanalboot mit Brennstoffzellenantrieb. Im Schiffsbau gelten allerdings andere Gesetze als im Auto- oder Flugzeugbau: Das Gewicht spielt praktisch keine Rolle, doch der Antrieb sollte so lange halten wie das Boot selbst. Der Hydridspeicher – der Wasserstofftank – für diese anspruchsvolle Langzeitlösung wurde von der Empa entwickelt.

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KTI-Medtech-Event 201127. August 2011
Innovationsvoucher für Empa-Spin-off «compliant concept»

Nachdem das Jungunternehmen erst kürzlich die erste Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen hatte, erhielt «compliant concept»-Gründer Michael Sauter nun am KTI-Medtech-Event aus der Hand von Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann einen «Innovationsvoucher» über 330‘000 Schweizer Franken. Damit kann sich Sauter seine Forschungspartner für künftige KTI-Projekte selbst aussuchen.
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«Innovation Day 2011» von Swiss Texnet an der Empa26. August 2011
Auch Textilien wollen «clean» sein

Am «Innovation Day» von Swiss Texnet, dem textilen Innovationsnetzwerk der Schweiz, der auch dieses Jahr wieder an der Empa stattfand, drehte sich alles um Textilien im Zusammenhang mit Cleantech.

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Bautechnologien – Energie – Mobilität: zentrale Forschungsthemen der Empa23. August 2011
Ganz im Zeichen von Energie- und Ressourceneffizienz

Effizienz im Bauwesen, Ressourcen schonende Energietechnologien und umweltfreundliche Mobilität sind wichtige Forschungsgebiete der Empa, die sie an einer Medienkonferenz zur Lancierung der Messe «Hausbau und Energie», die im November in Bern stattfindet, vorstellte.

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Treibhausgasmessungen der Empa am Jungfraujoch zeigen lückenhafte Emissionsmeldungen18. August 2011
Schummelei in der Statistik?

Fluorkohlenwasserstoffe sind potente Treibhausgase, deren Emissionen gemäss Kyoto-Protokoll gesenkt werden müssen. Verlässt man sich auf die Meldungen der teilnehmenden Länder, nimmt in Westeuropa etwa der Ausstoss an Trifluormethan (HFC-23) in den letzten Jahren deutlich ab. Schadstoffmessungen der Empa belegen nun aber, dass einige Länder zu geringe Emissionen angeben. So stösst beispielsweise Italien zehn- bis zwanzigmal mehr HFC-23 aus, als es offiziell ausweist.

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Sommercamp 2011 an der Empa29. Juli 2011
Abenteuer Brückenbau

21 Kinder von Empa-Angestellten lernten im einwöchigen Sommercamp Mitte Juli bei einem Streifzug durch verschiedene Laboratorien den Forschungsalltag kennen. Abenteuerlich war dabei vor allem der Bau einer tragfähigen Brücke über den Dübendorfer Chriesbach.
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Erste Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen13. Juli 2011
Intelligentes Bett auf dem Weg zum Markt

Ein intelligentes Bett zu entwickeln, das bettlägrige PatientInnen vor Druckgeschwüren schützt und Pflegepersonal entlastet – das war die Idee des Jungunternehmers Michael Sauter. Innerhalb von zwei Jahren ist es ihm gelungen, seine Firma «compliant concept» auf finanziell sichere Beine zu stellen. Nun ist die erste Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen; die Firma kann weiterwachsen, und Ende Jahr wird erste Produkt auf dem Schweizer Markt erhältlich sein.
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Neuer Leichtbauprüfstand an der Empa eröffnet11. Juli 2011
Leichtbau ja – aber bitte leise!

Seit kurzem verfügt die Empa über eine neue Forschungs- und Entwicklungsplattform, um die Schalldämmung von Gebäuden in Leichtbauweise zu verbessern. Am 30. Juni 2011 wurde der Leichtbauprüfstand, den die Empa mit der Berner Fachhochschule Architektur, Holz und Bau in Biel betreibt, eingeweiht. Damit lassen sich etwa mehrgeschossige Holzbauten «lärmschutzoptimieren».
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Wie nachhaltig sind «Biotreibstoffe»? Ein neues, webbasiertes Tool gibt Antwort14. Juni 2011
Web-Tool ermöglicht Nachhaltigkeitsbewertung von Biotreibstoffen

Etliche Biotreibstoffe, die zunächst als Weg in eine nachhaltige Energiezukunft angepriesen wurden, sind mittlerweile in die Kritik geraten; insgesamt belasten sie die Umwelt mehr als dass sie nützen, was hauptsächlich auf die Herstellung der biogenen Treibstoffe – wie diese treffender zu bezeichnen wären – zurückzuführen ist. Empa-Forscher haben nun zusammen mit ihren Kollegen des schweizerischen «Roundtable on Sustainable Biofuels» (RSB) und der HTW Berlin ein Online-Tool zur Bewertung der Nachhaltigkeit von Biotreibtoffen entwickelt.
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Neuartiges Material ermöglicht flexible, leichte und effiziente Dünnschicht-Solarzellen9. Juni 2011
Effizienz-Weltrekord für CdTe-Solarzellen dank farbloser Polyimidfolie

Die DuPont™ Kapton® 1)-Polyimidfolie ermöglichte einen neuen Weltrekord punkto Wirkungsgrad bei der Energieumwandlung von flexiblen Solarzellen auf Cadmiumtelluridbasis (CdTe). Ein Empa-Team erreichte damit eine Effizienz von 13,8 Prozent – und verbesserte ihren eigenen bisherigen Rekord von 12,6 Prozent deutlich. Mit der erneuten Verbesserung sind flexible CdTe-Solarzellen nun beinahe so effizient wie starre CdTe-Zellen auf Glas.
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Mirko-Roš-Award verliehen27. Mai 2011
Empa würdigt US-Forscher Prof. Dr. Oral Buyukozturk mit der goldenen Mirko-Roš-Medaille

Oral Buyukozturk ist Professor für Bauwesen und Umwelttechnik am weltweit renommierten Massachusetts Institute of Technology (MIT) im US-amerikanischen Cambridge, Massachusetts. Er erhält die Auszeichnung für seine äusserst wertvollen und nachhaltigen Beiträge an die Werkstoff- und Ingenieurwissenschaft auf dem Gebiet des Bauwesens und für seine ausserordentliche Unterstützung der Empa während der letzten 20 Jahre.

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EmpaNews 33 erschienen24. Mai 2011
Fokus: Internationales Jahr der Chemie

Chemie allenthalben – Materialien bestehen – wie alle Stoffe – aus chemischen Elementen. Kein Wunder also, dass an der Empa auch viele Chemikerinnen und Chemiker tätig sind. Sie befassen sich mit neuen Materialien, die leistungsfähiger, günstiger und umweltfreundlicher sein sollen als die heute eingesetzten. Dazu synthetisieren sie zahlreiche bislang unbekannte Materialien und untersuchen deren Eigenschaften.

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1. Swiss NanoConvention in Baden23. Mai 2011
«Nano» bald nicht mehr wegzudenken

Nanotech eröffnet neue Märkte und ermöglicht Lösungen für zahlreiche Herausforderungen in den unterschiedlichsten Branchen – so lautete der Tenor der 1. Swiss NanoConvention, die am 18. und 19. Mai in Baden über die Bühne ging. Die von der Empa, dem Paul Scherrer Institut (PSI) und der ETH Zürich organisierte Konferenz bot den rund 300 anwesenden EntscheidungsträgerInnen eine Plattform, um sich über effiziente, für die Gesellschaft nützliche Entwicklungen im Nanobereich, aber auch über potenzielle Risiken zu informieren und auszutauschen.
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Schweizer Forscher erreichen neuen Weltrekord für Energieeffizienz von Solarzellen19. Mai 2011
Rekordeffizienz von 18,7 Prozent für flexible CIGS-Polymersolarzellen

Empa-Forscher haben die Effizienz der Energieumwandlung von flexiblen Solarzellen aus Kupfer-Indium-Gallium-Diselenid (kurz CIGS) erneut gesteigert – auf den Rekordwert von 18,7 Prozent, eine wesentliche Verbesserung zum bisherigen Rekord von 17,6 Prozent, den dasselbe Team im Juni 2010 aufgestellt hatte. Die Messungen wurden durch das Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme in Freiburg unabhängig zertifiziert.

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Ökobilanz von Kaffeekapseln unter der Lupe10. Mai 2011
Auf den Kaffee kommt es an

Wie umweltfreundlich sind die verschiedenen Kapselsysteme und andere Zubereitungsarten für Kaffee? Empa-Forschende nahmen die Ökobilanzen der verschiedenen Systeme unter die Lupe. Resultat: Auf den Inhalt kommt es an. Die Wahl des Kaffees beeinflusst die Ökobilanz viel stärker als die Wahl zwischen Kapsel, Vollautomat und Filterkaffee.

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Erfolgreiches KTI-Projekt3. Mai 2011
Vorhänge, die Lärm «schlucken»

Forschende der Empa haben zusammen mit der Textildesignerin Annette Douglas und der Seidenweberei Weisbrod-Zürrer AG leichte, lichtdurchlässige Vorhangstoffe entwickelt, die Schall hervorragend absorbieren. Eine Kombination, die in der modernen Innenarchitektur bis anhin fehlte. Seit kurzem sind die neuen «Lärm schluckenden» Vorhänge nun auf dem Markt.

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Jahresmedienkonferenz des ETH-Rats in Bern28. April 2011
Forschung für nachhaltige Energieversorgung und effiziente Energienutzung

Die Empa und die anderen Institutionen des ETH-Bereichs betreiben Spitzenforschung zu erneuerbarer Energie, Energieeffizienz und Grosskraftwerken. Damit liefern sie Grundlagen für energiepolitische und ökonomische Entscheide. Von der Forschung im ETH-Bereich profitieren auch die Studierenden der beiden ETH in Zürich und Lausanne, deren Zahl im Jahr 2010 um rund 7 Prozent zugenommen hat.
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Empa-Forschende nutzen Elektronenstrahlen für chemische Reaktionen12. April 2011
Nanostruktur stabilisiert Laser

Elektronenmikroskope nutzen einen fokussierten Elektronenstrahl, um winzige Objekte sichtbar zu machen. Wird das Instrument mit einem Gasinjektionssystem kombiniert, lassen sich Materialproben manipulieren und nanometerfeine Oberflächenstrukturen darauf «schreiben». Empa-Forschende haben mit Wissenschaftlern der EPFL diese Methode nun genutzt, um Laser zu verbessern.
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Empa-Laserzentrum in Thun eröffnet7. April 2011
Grosse Oberflächen nanometergenau bearbeiten

Am 7. April 2011 wurde in Thun im Beisein von Empa-Direktor Gian-Luca Bona und des Thuner Stadtpräsidenten, Raphael Lanz, das neue Laserzentrum mit einer weltweit einzigartigen UV-Laseranlage eingeweiht. Sie dient ForscherInnen dazu, neuartige Oberflächen zu entwickeln. Industriepartner können darauf mit ihr grosse Folien mikro- bis nanometergenau strukturieren.
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Erster «Swiss Cleantech Report» veröffentlicht29. März 2011
Cleantech «made in Switzerland» international führend

Umweltfreundliche Technologien spielen für den Wirtschafts- und Forschungsstandort Schweiz eine zunehmend wichtige Rolle. Eine neue Studie zeigt branchenübergreifend einen beachtlichen Anteil von Investitionen, die Schweizer Unternehmen für energieeffiziente Technologien aufwenden. Zudem, so das Fazit des Reports, gehört die Schweiz auf diesem Gebiet weltweit zu den innovativsten Ländern.
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Neuartige Elektrode für flexible Dünnschicht-Solarzellen24. März 2011
Gewebenetz fängt Sonnenenergie ein

Die marktübliche Technologie der Silizium-basierten starren Solarzellen eignet sich nicht für die Herstellung formbarer Dünnschicht-Solarzellen; bei diesen sammelt eine transparente, flexible und leitfähige Elektrode das Licht und leitet den Strom ab. Eine Polymer-Gewebeelektrode der Empa erzielte nun erste viel versprechende Resultate und empfiehlt sich statt einer Beschichtung mit Indium-Zinnoxid.
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Windkanal an der Empa in Dübendorf eröffnet18. März 2011
Forschung für die «Smart Cities» der Zukunft

An heissen Tagen steht die Luft oft in Städten; dichte Bebauung verhindert, dass die Luft zirkuliert. Es kommt zu «Wärmeinseln», die Stadtklima, Komfort und Gesundheit der Menschen belasten. Im neuen Windkanal der Empa und der ETH Zürich lassen sich Wind- und Wärmesituationen in Städten simulieren und Möglichkeiten erproben, das Stadtklima auf natürlichem Weg zu verbessern.
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«Nature»-Studie von Empa und ETH Zürich17. Februar 2011
3D-Nanopartikel in atomarer Auflösung

Wissenschaftlern der Empa und der ETH Zürich ist es gemeinsam mit niederländischen Kollegen erstmals gelungen, die dreidimensionale Struktur einzelner Nanopartikel in atomarer Auflösung zu bestimmen. Das Verfahren, das in der Fachzeitschrift «Nature» veröffentlicht wurde, könnte es in Zukunft ermöglichen, die Eigenschaften von Nanoteilchen besser zu verstehen.
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EmpaNews 32 erschienen16. Februar 2011
Kunstrasen mit Stehauf-Qualitäten

Forschende der Empa und des «Institute for rapid product development» der ETH Zürich haben zusammen mit der Schweizer Firma TISCA TIARA und dem deutschen Faserhersteller Schramm GmbH eine Bikomponentenfaser für einen neuartigen Kunstrasen entwickelt, die sich dank hartem Kern immer wieder aufrichtet und aufgrund der weichen Hülle Hautschürfungen und Verbrennungen vermeidet. Die aktuelle Ausgabe der EmpaNews widmet sich diesem Thema und natürlich auch vielen weiteren.

Viel Vergnügen beim Lesen!

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Empa und TISCA TIARA entwickeln neue Bikomponentenfaser10. Februar 2011
Neuer Kunstrasen mit Stehauf-Qualität

Forschende der Empa und des «Institute for rapid product development» der ETH Zürich haben zusammen mit dem Schweizer Kunstrasenhersteller TISCA TIARA und dem deutschen Faserhersteller Schramm GmbH eine neuartige Faser für Kunstrasen entwickelt. Die Bikomponentenfaser richtet sich dank ihrem «harten» Kern immer wieder auf und vermeidet aufgrund ihrer «weichen» Hülle Hautschürfungen und Verbrennungen. An zwei Standorten in der Schweiz wurde der Rasen bereits verlegt.

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Axpo Holding AG und Empa9. Februar 2011
E-Mobil-Studie: Plug-in-Hybride am besten

Elektrofahrzeuge sind nicht immer umweltfreundlich. Eine unabhängige Studie der Empa im Auftrag der Axpo zur Ökobilanz von Fahrzeugen mit verschiedenen Antrieben zeigt zwei Erkenntnisse: Wichtig ist, dass die zum Antrieb notwendige Energie effizient, klima- und umweltfreundlich bereitgestellt wird. Und so genannte Plug-in-Hybridautos sind, sofern sie richtig eingesetzt werden, umweltfreundlicher als reine E-Mobile.
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Empa organisiert internationale Baufachkonferenz in Dubai2. Februar 2011
Immer schneller – immer höher

In Dubai, in den Vereinigten Arabischen Emiraten, dem Ort mit dem weltweit höchsten Gebäude, dem Burj Khalifa – findet vom 8. bis 10. Februar 2011 die erste internationale Konferenz rund um die Themen «smarte» Überwachung und Sanierung von Gebäuden und anderen Bauwerken statt. Organisiert wird die «SMAR 2011» durch die Empa und die American University in Dubai.
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Dicke Luft in Städten: Wintersmog und Feinstaub1. Februar 2011
Saubere Strassen und intakte Beläge sorgen für bessere Luft

Strassenverkehr ist eine der Hauptquellen von Feinstaub, vor allem bei Wetterlagen mit Wintersmog – wie in den letzten Tagen im Schweizer Mittelland. Emissionen aus dem Auspuff machen aber nur knapp die Hälfte des verkehrsbedingten Feinstaubs aus. Der Grossteil wird durch mechanischen Abrieb und Aufwirbelung verursacht, wie eine Studie von Luftspezialisten der Empa und des PSI zeigt.
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Wie sicher ist Nano?28. Januar 2011
Nanotoxikologie: Eine interdisziplinäre Herausforderung

Mit der rasanten Entwicklung der Nanotechnologie mehren sich Befürchtungen über gesundheitliche Risiken von Nanoobjekten. Zu Recht? Und brauchen wir eine neue Disziplin «Nanotoxikologie», um die Risiken abzuschätzen? Antworten geben Harald F. Krug und Peter Wick in der neuesten Ausgabe der Zeitschrift Angewandte Chemie.

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Seit über 100 Jahren im Einsatz gegen Mikroben27. Januar 2011
Nanosilber: Neuer Name – altbekannte Wirkung

Nanosilber ist keine neue Erfindung der Nanotechnologien, sondern bereits seit mehr als 100 Jahren in verschiedenen Produkten im Einsatz. Dies zeigt eine neue Empa-Studie. Schon damals wurde die antimikrobielle Wirkung winziger Silberteilchen genutzt, die als «kolloidales Silber» bekannt waren.
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Wissenschaftsapéro: Photovoltaik in der Schweiz21. Januar 2011
Solarstrom «in Aktion»

Auch für den Energiemarkt Schweiz wird Sonnenenergie immer lukrativer. An verfügbaren Flächen und Sonnenschein mangelt es hierzulande nicht, und dank staatlichen Förderprogrammen holt die Schweiz derzeit kräftig auf, so lautete das Fazit des 45. Wissenschaftsapéros zum Thema Photovoltaik in der voll besetzten Empa-Akademie.
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Empa und Kantonsspital St. Gallen verstärken Zusammenarbeit19. Januar 2011
Medizin trifft Materialforschung

Die Empa und das Kantonsspital St. Gallen werden künftig auf verschiedenen Forschungsgebieten der medizin(techn)ischen Materialentwicklung verstärkt zusammenarbeiten. Zur bisherigen Kooperation im Bereich der humanen Stammzellen kommen aktuelle Forschungsthemen hinzu wie Nanosicherheit, Immunologie und Implantatentwicklung. Erste Projekte sind bereits Anfang 2011 angelaufen.

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Schwamm gegen Ölpest
Ceramic-composites as wood cutting tips


EmpaNewsletter Nr. 25, Ausgabe August 2015 zum Thema: «Unconventional Ideas» ist erschienen.