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Empa ernennt «Distinguished Senior Researcher»29. Januar 2015
Forschung aus Leidenschaft
«Botschafter der Empa» – so lautet der inoffizielle neue Titel von zwei Forschern der Empa. Karl-Heinz Ernst und Oliver Gröning wurden kürzlich zum «Distinguished Senior Researcher» ernannt. Aus diesem Grund werden die beiden Forschenden in den kommenden Wochen jeweils eine Promotion Lecture an der Empa in Dübendorf halten und Einblicke in ihre Fachgebiete geben.

Die beiden neu ernannten Distinguished Senior Researcher Karl-Heinz Ernst (l.) und Oliver Gröning (r.)

Ein Gremium aus Direktionsmitgliedern der Empa und externen Partnern hat die beiden Forscher ausgewählt und ihnen den Titel «Distinguished Senior Researcher» verliehen. Eine Auszeichnung für Wissenschaftlerinnen und Ingenieure, deren Renommee und Arbeit die Empa seit vielen Jahren gut dastehen lässt – sei es durch hervorragende Grundlagenforschung oder in der späteren Anwendung und Umsetzung mit Industriepartnern.
Oliver Gröning zeigt sich äusserst erfreut über den neuen Titel. «Es ist wichtig, nach aussen zu zeigen, wer wir als Empa sind und was wir tun, und das repräsentiere ich sehr gerne.» Gröning ist seit 2001 an der Empa tätig und war massgeblich am Aufbau der damals neuen Abteilung «nanotech@surfaces» beteiligt. Zu seinen Forschungsgebieten zählt unter anderem die Synthese von Kohlenstoff-Nanoröhrchen (CNT) und der Erforschung deren Eigenschaften. In seiner «Promotion Lecture» am 2. Februar wird er Einblicke in ein spannendes Thema der Grundlagenforschung geben, nämlich Synthese, Eigenschaften und Nutzen von durch Graphen abgeleiteten Materialien – also die Forschung an der Schnittstelle zwischen Chemie und Materialforschung. Die Fortschritte auf diesem Gebiet seien faszinierend, so Gröning. So galten etwa typenreine Kohlenstoffnanoröhrchen noch vor wenigen Jahren als ein Ding der Unmöglichkeit. «Und nun kann man sie kaufen.»

Den Fortschritt mitgestalten

Von der Wichtigkeit für Forschende, sich nach aussen hin zu präsentieren, ist auch Karl-Heinz Ernst überzeugt. «Als Forscher kann man heutzutage nicht mehr im Elfenbeinturm sitzen. Man muss mit seiner Arbeit an die Öffentlichkeit», erklärt er in Bezug auf seinen neuen Titel als «Botschafter der Empa». Als ein solcher sah er sich bereits vor der Auszeichnung, allerdings sei eine solche Anerkennung von Kollegen, wie sie diese Ernennung bedeutet, etwas ganz besonderes. Bereits seit 22 Jahren forscht Ernst an der Empa und hat tatkräftig dabei mitgeholfen, die einstmalige Prüfanstalt in ein modernes Forschungsinstitut umzuwandeln. Als einer der ersten reichte er beim Schweizerischen Nationalfonds 1995 ein Projekt in der Grundlagenforschung ein und legte so den Grundstein für weitere Forschungsarbeit der Empa. In seiner «Promotion Lecture» am 4. März wirft er dann auch einen Blick zurück – allerdings noch ein paar Jahre weiter, indem er die Brücke schlägt von der Molekültheorie Ende des 19. Jahrhunderts zur Oberflächenforschung von heute.

 

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«Promotion Lectures» an der Empa

 


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