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Plasma & Beschichtung

Unsere Gruppe Plasma & Beschichtung entwickelt plasmabasierte Prozesse zur gezielten Funktionalisierung von (Textil-)Oberflächen. Reaktive Plasmaspezies modifizieren Materialoberflächen bei niedrigen Temperaturen unter Ausnutzung abtragender (Plasmaaktivierung, -reinigung) und beschichtender Prozesse (Plasmapolymerisation, Sputterbeschichtung). Neben Plasmareaktoren im Labormassstab stehen zwei Pilotanlagen zur Band- und Faserbeschichtung zur Verfügung.

  • Plasmabeschichtungen ermöglichen Eigenschaften wie hydrophil/hydrophob, antimikrobiell, antistatisch, leitfähig, lagerungs- und waschbeständig, reibungsmindernd usw., ohne die textilen Merkmale wie Festigkeiten und Griff zu beeinträchtigen.

 

  • Die Plasmatechnologie wird als Werkzeug eingesetzt, um neue Kompositmaterialien zu erzeugen (faserverstärkte Komposite, Nanokomposite, abriebfeste, schmutzabweisende Oberflächen).

 

  • Die Entwicklung und Modifizierung von Plasmaanlagen unterstützt die Optimierung der Plasmaprozesse, auch hinsichtlich Skalierbarkeit. Anhand der Pilotanlagen werden die Bedingungen für den Transfer in die Industrie ermittelt.


 

Kontakt

Dr. Dirk Hegemann, Gruppenleiter
+41 58 765 72 68
dirk.hegemann@empa.ch

 

 


Gruppenschwerpunkte
Aktuelles

Die renommierte Fachzeitschrift "Plasma Processes and Polymers" hat im Jahr 2010 eine neue Form der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit einem aktuellen Thema gestartet, was als DEBATE bezeichnet wird. In der ersten DEBATE wird die makroskopische Herangehensweise an Plasmapolymerisationsprozesse beleuchtet, die den Transfer auf Industrieanlagen unterstützt. Die Empa ist in dieser DEBATE entscheidend involviert. Alle Artikel sind frei zugänglich unter:

http://www.materialsviews.com/details/news/960589/The_Debate_on_Macroscopic_Kinetics_Goes_On.html

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